1 Tygobar

Ein Brief Schreiben Beispiel Essay

  • 1

    Verwende keine Zitate sofern es möglich ist. Es ist nicht notwendig, die Schlussfolgerung deines Essays mit Zitaten und Analysen vollzustopfen. Dies sollte bereits in den Hauptabsätzen geschehen. Wenn überhaupt solltest du nur kurz zusammenfassen, warum die du Zitate verwendet hast und was sie für dich bedeuten. Dabei solltest du immer den Zusammenhang zur ursprünglichen Fragestellung deutlich machen.

  • 2

    Vermeide eine zu bildliche Sprache. Verwende keine abgedroschenen Schlagwörter und Formulierungen in deiner Schlussfolgerung. Der Text soll gut lesbar und zuzuordnen sein. Verwende auch keine Aufzählungen wie „Erstens“, „Zweitens“, „Drittens“ um deine Gedanken zu ordnen. Formuliere klar und deutlich, was du sagen willst und wie viele Argumente du anbringen möchtest.

  • 3

    Verwirre die Leser nicht mit neuem, zusätzlichem Material. Die Schlussfolgerung ist nicht der geeignete Ort, um neue Ideen oder Inhalte vorzustellen. Das führt lediglich zu Verwirrung. Ordne die Fakten nicht nochmals komplett neu und bleibe gedanklich dort stehen, wohin dich dein Essay nach der vorhergehenden Analyse geführt hat.

  • 4

    Konzentriere dich nicht auf unwichtigere Fragen oder Argumente, die in deinem Essay angesprochen werden. Die Schlussfolgerung sollte sich nicht mit diesen Argumenten beschäftigen. Vielmehr ist hier der Punkt, einen Schritt zurück zu gehen und sich auf das große Ganze zu konzentrieren. Achte darauf, dass der Kern des Essays besprochen wird. Haarspalterei ist an dieser Stelle nicht gefragt.

  • Essays sind eine besondere Aufsatzart. Sie sind zwischen Erörterung und Hausarbeit angesiedelt und enthalten die Meinung des Verfassers.
    Du musst als Hausaufgabe einen Essay verfassen? Mit unseren Tipps kann nichts mehr schiefgehen![toc]

    Definition

    Essay bedeutet übersetzt „Versuch“; er ist eine Abhandlung, in der die Auseinandersetzung mit einem wissenschaftlichen oder literarischen Thema im Vordergrund steht. Es wird eine Fragestellung in knapper, aber anspruchsvoller Form diskutiert.

    Ein Essay zeichnet sich durch eine klare Struktur und einen geistreichen Inhalt aus. Die behandelten Themen sind als Denkanstöße zu verstehen.

    Aufbau eines Essay

    Ein Essay besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Allerdings machst du sie nicht durch Überschriften, sondern durch Absätze kenntlich.

    Auch Zwischenüberschriften lässt du weg. Wichtig ist, dass dein Inhalt eine klare Abfolge besitzt, du also den „roten Faden“ beim Schreiben nicht verlierst.

    a)    Einleitung

    Den Einstieg in das Thema, das du behandelst, schaffst du zum Beispiel mit einem aktuellen Ereignis. Das ist zugleich eine gute Begründung für die Wahl des Themas.

    Sollte eine Lehrkraft das Thema vorgeben, ist eine logische Erläuterung „deiner“ Wahl trotzdem ein guter Aufhänger. Themen eines Essays sind Problemstellungen, strittige Fragen, Forschungsmeinungen oder empirische Probleme.

    Weitere mögliche Einstiege sind eine persönliche Begebenheit, Fakten oder eine Anekdote. Wichtig hierbei ist, dass du deine Leser animierst, deinen Essay zu lesen. Nach der Begründung leitest du zur These deiner Arbeit über.

    b)    Hauptteil

    Der Hauptteil setzt sich aus drei bis fünf Argumenten zu der in der Einleitung aufgestellten These zusammen. Du erläuterst wichtige Aussagen und betrachtest sie aus verschiedenen Perspektiven. Du bestätigst oder widerlegst Positionen (deine eigenen und fremde) mit Begründungen und Beispielen.

    Hierbei ist entscheidend, dass du die bedeutenden Aspekte nachvollziehbar herausarbeitest. Du darfst dich kritisch und subjektiv mit dem Thema auseinandersetzen, solange du deine Ansichten gut begründest.

    Hier ist es ratsam, wenn du deine Gedanken zunächst notierst und beispielsweise eine Mindmap zum Thema erstellst. Dadurch gewinnst du einen Überblick für das Schreiben des Essays.

    c)    Schluss

    Hier solltest du nicht die Argumente deines Hauptteils wiederholen. Du kannst eine Stellungnahme zum Thema abgeben, die jedoch nicht abschließend formuliert ist. Am besten ist es, wenn du eine abwägende Betrachtung einbaust und weitere Fragestellungen zum Thema aufwirfst.

    Dadurch entwickelt der Leser eigene Gedanken und Meinungen zur Thematik. Wenn er sich nach der Lektüre eingehender mit dem Gegenstand beschäftigt, hast du dein Ziel erreicht.

    Weitere Tipps

    • Ein Essay ist in der Regel fünf bis zehn Seiten lang. Halte dich an diese Angabe und achte darauf, welche Vorgaben die Lehrkraft macht.
    • Im Text benötigst du keine Fußnoten, allerdings solltest du am Ende ein Literaturverzeichnis erstellen. Wenn du die Meinung eines anderen wiedergibst, machst du das im Text durch indirekte Rede kenntlich: Autor xy hat in seinen Buch „xyz“ gesagt, dass …
      Direkte Zitate haben in einem Essay eher nichts zu suchen!
    • Verwende eine gut verständliche Sprache. Du solltest nicht zu wissenschaftlich und nicht zu banal schreiben. Gute Formulierungen gepaart mit Stilmitteln (Alliteration, Metapher usw.) ergeben für den Leser eine angenehme Mischung.
    • Mach dir einen Zeitplan, damit du rechtzeitig fertig wirst und die Arbeit nach einer Pause korrigieren kannst. Zusätzlich kannst du den Essay von einer zweiten Person durchlesen lassen.

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